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Es ist nicht immer leicht, das beste Verfahren zur Oberflächenbehandlung für Ihre Produktion zu finden, insbesondere bei engen Bearbeitungstoleranzen. Mit unserem PECM-Prozess (elektrochemische Präzisionsbearbeitung) bieten wir eine Lösung, die für viele dieser Fertigungsanwendungen geeignet ist.

Der PECM-Prozess funktioniert nach dem gleichen Prinzip wie unsere ECM-Technologie, mit dem Unterschied, dass eine noch höhere Präzision erzielt werden kann.


Kurz gesagt bietet PECM neben sämtlichen vorteilen des ECM-prozesses – genauigkeit, qualität, konsistenz und wiederholbarkeit – den zusätzlichen vorteil einer höheren gesamtgenauigkeit für spezielle anwendungen.


Unsere PECM-Einheit besteht aus vier Baugruppen: Machine, Elektolyteinheit, Steuerung und Generatoreinheit. Die Baugruppen, aus denen sich die PECM-Einheit zusammensetzt, arbeiten nahtlos zusammen, um hochpräzise Ergebnisse für bearbeitete Komponenten sicherzustellen.

So funktioniert der PECM-Prozess:

  • Beim PECM-Prozess wird die Geometrie der Kathode in das Werkstück abgebildet, wobei über die gesamte Zykluszeit ein kleiner Spalt (bis zu 10 µm) bleibt. Eine Die oszillierende Bewegung ist erforderlich, um den Austausch der Elektrolytflüssigkeit zu gewährleisten.
  • Der Gleichstromimpuls erfolgt nur am kleinsten Spalt.
  • Die Qualität der Kathode und die Spaltbedingungen bestimmten das gewünschte Ergebnis.
  • Es steht sowohl ein oszillierender als auch ein nicht oszillierender Modus zur Verfügung, um die höchste Produktivität zu gewährleisten.
  • Bipolare Gleichstromimpulse sorgen für die Reinigung der Kathode während und nach der Bearbeitung, um konstante Betriebsbedingungen aufrechtzuerhalten.
  • Ein vollständig gesteuerter Prozess, der ein integriertes System zur Qualitätskontrolle beinhaltet.
  • Ein Steuerungssystem für Präzisionsbearbeitung mit Anpassung der Kathodenbewegung und Gleichstromimpulse ermöglicht kleinste Spaltgrößen, höchste Wiederholbarkeit, Genauigkeit am Frontspalt und eine hochwertige Oberfläche im Seitenspalt.
  • Die Bedienoberfläche bietet eine übersichtliche Darstellung der Prozessstufen, wodurch die Komplexität des Verfahrens verringert wird.
  • Standardisierte Stromgeneratoren, die Steuerung des Elektrolytbehälters und die Steuerung relevanter Elektrolytparameter arbeiten nahtlos zusammen, um konstante Spaltbedingungen aufrechtzuerhalten.
  • Ein ergonomischer Betrieb in einem geschlossenen Arbeitsbereich mit automatischer Zugangstür sowie einem belüfteten Arbeitsbereich zur Maximierung der Sicherheit des Bedienpersonals ist gewährleistet.

Der PECM-Prozess von Extrude Hone® bietet das höchste Maß an Präzision für Werkstücke, die ein hochpräzises Bohren oder Formen erfordern. Dies macht den PECM-Prozess ideal für die folgenden Anwendungen im Bereich Oberflächenbearbeitung:
Konturierung / Formgebung: Erstellung eines vordefinierten 3D-Oberflächenprofils. Dies erfolgt durch Abbildung der Kathodengeometrie in das Werkstück.
Mikrostrukturierung: Erzeugung einer definierten Oberflächenstrukturierung zur Optimierung der Tribologie an der Komponentenoberfläche – beispielsweise kann Öl an der Lagerfläche gehalten werden.

Der PECM-Prozess bietet Ergebnisse, die mit anderen Bearbeitungsverfahren nur schwer bis gar nicht zu bewerkstelligen sind.

Besondere Merkmale dieses Prozesses:

Höchste Präzisionsergebnisse. PECM bietet den höchsten Grad an Präzision (+/- 5 µm) bei der Bearbeitung von Bohrungen oder geformten Oberflächen.

Spezielle Einsatzmöglichkeiten. Geeignet für die Endbearbeitung von Komponenten, die mit anderen Verfahren nur schwer zu handhaben sind.

Optimierter Produktionsprozess. Formen, Bohren und Veredeln in einem Durchgang mit hervorragenden Oberflächenergebnissen (Ra bis zu 0,03 µm). Da fast keine Nachbearbeitung des Werkstücks erforderlich ist, wird die Produktionszeit verringert.

Erhöhung der Werkstücklebensdauer. Im PECM-Prozess entstehen keine mechanischen oder thermischen Belastungen am Bauteil. Dies bedeutet eine längere Lebensdauer der Endprodukte.

Wiederholgenauigkeit. Hervorragende Prozesskontrolle, Stabilität und Wiederholbarkeit.

Höhere Produktivität. PECM ist ein hochproduktiver Prozess. Im Vergleich zu kerkömmlichen Verfahren ist die Bearbeitungszeit kurz. Zusätzlich können mehrere Teile pro Zyklus bearbeitet werden, was zu geringeren Produktionsstückkosten führt.

Wirtschaftlichkeit. Deutliche Senkung der Produktionskosten aufgrund von wenig oder gar keinem Werkzeugverschleiß.

Einfache Handhabung. PECM-Maschinen lassen sich einfach automatisieren und in eine Produktionslinie implementieren.