Der Dynamic-ECM-Prozess ist ein revolutionäres Verfahren zur Herstellung hochpräziser Komponenten. Anstatt Metall mit gehärteten Werkzeugen zu zerspanen, wird das Material in einem elektrochemischen Prozess effizient abgetragen. Vorteile dieses Prozesses:
Genauigkeit. Das Werkstückmaterial wird nur an präzise definierten Stellen entfernt.
Spezielle Einsatzmöglichkeiten. Geeignet zum Formen und Bohren von Komponenten, die mit anderen Verfahren nur schwer zu handhaben sind. Ideal für Komponenten mit Trompeten-, Ellipsen- oder anderen komplizierten Formen sowie konischen oder tieferen Öffnungen.
Längere Komponentenlebensdauer. Im Dynamic-ECM-Prozess entstehen keine mechanischen oder thermischen Belastungen am Teil. Dies beseitigt die Probleme im Zusammenhang mit Oberflächenoxidation, mechanischen Belastungen und Mikrorissen durch Wärmeübertragung.
Längere Werkzeuglebensdauer. Materialeigenschaften (z. B. Härte) haben keinen Einfluss auf die Vorschubrate oder den Werkzeugverschleiß, was Dynamic ECM zu einer besonders kostengünstigen Wahl für härtere Materialien macht.
Prozesseffizienz. Sowohl die Vor- als auch die Endbearbeitung sind in einem Arbeitsgang möglich.
Keine Gratbildung. Da es sich um einen Auflösungsprozess handelt, werden keine Grate erzeugt.
Höhere Produktivität. Die Verarbeitungszeit des Dynamic-ECM-Prozesses ist kurz im Vergleich zu herkömmlichen Verfahren (Vorschubrate von bis zu 7 mm/min). Darüber hinaus können mehrere Teile sowie mehrere Bohrlöcher pro Achse bearbeitet werden, was zu geringeren Produktionsstückkosten führt.
Qualität und Wiederholbarkeit. Der ECM-Prozess ist hochstabil und ermöglicht eine gute Prozesskontrolle, was Genauigkeit, Qualität, Konstanz und höchste Wiederholbarkeit gewährleistet. Da der ECM-Prozess dem Faradayschen Gesetz unterliegt, wird der Materialabtrag durch Überwachung des angelegten Stroms im Verlauf des ECM-Prozesses gesteuert.